Knirscher & Schnarchschienen
Knirsch- und Schnarchschienen für ein gesundes Gebiss und erholsamen Schlaf
Das sogenannte Zähneknirschen als auch das Schnarchen ist eine Aktion, die meist unbewusst verläuft. Nicht nur aus gesundheitlicher Sicht, sondern auch zur Wiederherstellung des Wohlbefindens, ist eine Behandlung dieser Angewohnheiten von Vorteil. Eine Behandlung mit Knirsch- und Schnarchschienen hat sich in der Zahnheilkunde bewährt.
Das Schnarchen mit Schnarchschienen unterbinden
Schläft man, so entspannen sich die Muskeln und erschlaffen – hiervon betroffen sind auch Rachenmuskeln, Rachenzäpfchen, Zungengrund und Gaumensegel, die nach hinten rutschen und dadurch die Atemwege verengen. Luft, die an der Verengung noch vorbeiströmen kann, leitet eine Vibration des Gewebes ein. Dadurch entstehen die bekannten Schnarchgeräusche.
Mithilfe einer sogenannten Schnarchschiene lässt sich das Schnarchen unterdrücken. Ihr Einsatz erfolgt vor allem bei leichten bis mittleren Symptomen des Schnarchens. Die Schnarchschiene besteht aus gut verträglichem Material und wird nach einem schmerzfreien Abdruck des Kiefers nach individuellen Bedürfnissen des Patienten bzw. der Patientin hergestellt.
Der bzw. die Betroffene setzt jeden Abend vor dem Zu-Bett-Gehen die Schnarchschiene ein. Dadurch kann das Unterkiefer nach vorne geschoben werden, sodass Zungenmuskeln und Rachenzäpfchen daran gehindert werden, sich nach hinten zu verlagern. Dank dem Einsatz einer solchen Schiene können riskante Atemaussetzer durch Schnarchen um etwa 90 Prozent verringert werden.
Zähneknirschen (Bruxismus)
Zähne müssen täglich enormen Druckbelastungen während des Kauens standhalten. Normalerweise beträgt der Kontakt zwischen den oberen und den unteren Zähnen dabei etwa 30 Minuten täglich. Neigt mal allerdings zum Zähneknirschen, verlängert sich dieser Zahnkontakt erheblich. Die Zähne sind belastendem Malmen bzw. Aufeinanderpressen ausgesetzt. Dies geschieht häufig nachts, kann aber auch tagsüber in Situationen der Anspannung auftreten.
Die Symptome und Folgen des Zähneknirschens
Das Zähneknirschen kann eine Vielzahl von Symptomen zur Folge haben. Häufig ist den Betroffenen gar nicht bewusst, dass ihre Beschwerden auf – oft nächtlichen – Bruxismus zurückgehen. Hierzu zählen zum Beispiel folgende Symptome:
- Migräne und Clusterkopfschmerzen
- Verspannungen der Nacken- und Rückenmuskulatur, manchmal inklusive Fehlhaltungen
- Schwindelgefühle
- Tinnitus und Ohrenschmerzen
- Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparats
Bruxismus mit Knirschschienen therapieren
Ähnlich wie zur Behandlung des Schnarchens, hat sich auch zur Therapie des Zähneknirschens der Einsatz sogenannter Zahnschienen bewährt. Es handelt sich dabei um eine Schiene aus verträglichem Kunststoff. Dieser ist, je nach individuellen Bedürfnissen, aus hartem oder weichem Material. Auch diese Schiene wird mithilfe eines schmerzfreien Gebissabdruckes dem individuellen Zustand des Gebisses angepasst.
Die Knirschschiene wird vom Patienten bzw. von der Patientin an der oberen oder der unteren Zahnreihe angebracht. Das Tragen der Schiene erfolgt meist nachts, da in dieser Zeit das Zähneknirschen am häufigsten auftritt. Die Schiene kann jedoch selbstverständlich auch tagsüber getragen werden.
Dank des Tragens wird das Gebiss entlastet und vorhandene Schmerzen können dadurch gelindert werden. Zudem tritt eine Entspannung der Kaumuskulatur ein, wodurch auch andere Verspannungen gelöst werden können. Außerdem schont das Tragen der Knirschschiene die Zähne samt Zahnschmelz.
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